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Nadelöhr Holtenau
15.06.2017
Bis Mitte Juli ist nur jeweils eine Schleusenkammer in Betrieb

Diese Hinweisschilder in den Kammern der Schleuse Holtenau untersagen seit letztem Sommer Sportschiffern das Aufentern aus der Schleusenkammer. Zuvor war das erforderlich, damit die Freizeitskipper beim Schleusenwärter die Gebühren bezahlen konnten. Das WSA ist auf der Suche nach alternativen Inkassomöglichkeiten, die das bedenkliche Emporklettern an den Schleusenwänden überflüssig machen. Einen neuen Weg hat man bisher noch nicht gefunden, deshalb ist die Kanalapassage für die Freizeitschifffahrt bis auf weiteres kostenfrei. (Foto: Theo Kruse)

Wegen Wartungsarbeiten an der Großen Schleuse in Kiel-Holtenau wird bis zum 18. Juli jeweils eine Schleusenkammer außer Betrieb genommen. Da die alten Schleusen in Kiel bereits seit einiger Zeit nicht betrieben werden, steht dem gesamten Schiffsverkehr auf dem Nord-Ostsee-Kanal bis Mitte Juli nur eine Kammer zur Verfügung. Die Sportschifffahrt muss daher in Holtenau in der ersten Hälfte der Saison mit Wartezeiten und  Engpässen rechnen. Die Arbeiten ruhen lediglich über Pfingsten vom  31. Mai bis zum 5. Juni (Pfingstmontag). In dieser Zeit stehen beide Kammern zur Verfügung.

Für Sportboote ist daher laut Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau bei der Passage durch den Nord-Ostsee-Kanal folgendes zu beachten: Sportboote werden zusammen mit Frachtern geschleust. Wartet eine ausreichende Anzahl von Sportbooten vor den Schleusen, gibt es eine reine Sportbootschleusung jeweils am Vor- und Nachmittag. Sportbootfahrer werden gebeten, auf die Durchsagen über UKW Kanal 12 und die Wechseltextanzeige im Binnenbereich des Kanals zu achten. Diese befindet sich im Wartebereich an der Nordseite des Kanals. Sportboote im Kanal warten binnenseitig im Kanal vor den Kieler Schleusen an der Wartestelle für Sportboote im Bereich der Nordseite.

Sportboote auf der Kieler Förde müssen in sicherem Abstand von der Berufsschifffahrt im Bereich des Tiessenkais warten. In jeden Fall sind Sportboote angehalten, nicht vor der Zufahrt der großen Schleuse zu warten, da anderenfalls unklare  Situationen entstehen, die für die Berufsschifffahrt gefährlich werden können. Generell gilt: Zuerst fährt die Berufsschifffahrt ein. Sportboote erhalten danach ihr Einfahrtssignal (ein unterbrochenes weißes Licht).

Darüber hinaus teilt das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt mit, dass bis voraussichtlich Ende Juli 2017 weiterhin keine Abgaben für Sportboote zu entrichten sind.

Die Gieselauschleuse, die den Weg über die Eider zur Nordsee öffnet, ist übrigens seit April dieses Jahres wieder in  Betrieb. (tk)

 

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