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Hyeres: Starkes Comeback von Amelie Lux
25.04.2009
Mit Platz 13 und einigen herausragenden Einzelergebnissen beim ISAF Sailing World Cup vor Hyères hat sich Amelie Lux eindrucksvoll in den olympischen Segelsport zurückgemeldet.

Mit Platz 13 und einigen herausragenden Einzelergebnissen beim ISAF Sailing World Cup vor Hyères hat sich Amelie Lux eindrucksvoll in den olympischen Segelsport zurückgemeldet.

 

Die 32-jährige Silbermedaillengewinnerin der Olympischen Spiele von Sydney 2000 hatte zuvor rund dreieinhalb Jahre keinen Wettkampf bestritten. Die angehende Physiotherapeutin vom Segel-Club Bad Zwischenahn war mit ihrem ersten Test auf dem olympischen Surfbrett RS:X hochzufrieden: „ Ich bin sehr happy. Ich hatte nach einem Training vor Mallorca spontan entschieden, in Hyères zu überprüfen, wo ich stehe. Ich habe so richtig Lust, noch einmal olympisch anzugreifen.“ Nachwuchstalent Moana Delle aus Kiel, die für den Segelklub Bayer Uerdingen startet, belegte Platz 15. Eindrucksvoll auch die Serie, die Laser-Steuermann Tobias Schadewaldt vom NRV Olympic Team gelang: Der Hamburger segelte als Gesamt-Vierter trotz Frühstart und Mastbruch mit seinem Sieg im finalen Medaillenrennen bei stürmischen Winden bis zu 25 Knoten nur denkbar knapp an einer Medaille vorbei. Sein Teamkamerad Philipp Buhl aus Sonthofen vom Segelclub Alpsee hatte sich im Feld der 139 Lasersegler ebenfalls für das Medaillenfinale der besten zehn Mannschaften qualifiziert, musste aber nach seinem Frühstart im Finale mit Platz neun zufrieden sein.

 

„Ich freue mich riesig für Amelie und die Lasersegler“, sagte die designierte DSV-Sportdirektorin Nadine Stegenwalner (Hamburg), die gemeinsam mit dem noch amtierenden Sportdirektor Hans Sendes bei den Aktiven in Frankreich war, um sich ein konkretes Bild vom Leistungsstand der Kadersegler des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) zu machen. „Bemerkenswert ist auch die Leistung der 49er-Crews, die nun die Lücke füllen wollen, die nach dem Rücktritt der Peckolt-Brüder entstanden ist. Ich denke, da können wir uns für die Zukunft noch auf einige Leistungssteigerungen freuen.“ Das 49er-Team Lennart Briesenick und Morten Massmann vom Flensburger Segel-Club erkämpfte sich im Feld der 39 Highperformance-Jollen Platz 7, Leopold Fricke und Lorenz Huber vom Chiemsee Yacht Club segelten auf Platz 14. Pech dagegen hatten Annina Wagner und Marlene Steinherr vom Potsdamer Yacht-Club in Berlin: Das Duo musste nach gelungener Serie ausgerechnet im Medaillenrennen mit Materialbruch aufgeben und in der Endabrechnung mit Platz neun zufrieden sein. Solide gut präsentierte sich einmal mehr Olympiateilnehmer Lucas Zellmer vom Spandauer Yacht Club mit seinem Vorschoter Heiko Seelig vom Yachtclub Berlin-Grünau, die Platz zehn unter 74 Mannschaften belegten.

 

ERGEBNISSE RS:X FRAUEN (SURFEN) 1. Peina Chen (CHN), 39 Punkte

2. Bryony Shaw (GBR), 41 Punkte

3. Blanca Manchon (ESP), 45 Punkte 13. Amelie Lux (Kiel), 87 Punkte 15. Moana Delle (Kiel), 101 Punkte

 

RS:X MÄNNER (SURFEN) 1. Shahar Zubari (ISR), 27 Punkte 2. Julien Bontemps (FRA), 28 Punkte

3. Nick Dempsey (GBR), 41 Punkte

32. Toni Wilhelm (Kiel), 130 Punkte LASER RADIAL

1. Anna Tunnicliffe (USA), 41 Punkte

2. Veronika Fenclova (CZE), 43 Punkte 3. Evi van Acker (BEL), 54 Punkte (keine deutschen Starterinnen)

 

LASER 1. Paul Goodison (GBR), 45 Punkte 2. Maxim Semerkhanov (RUS), 64 Punkte

3. Matias Del Solar (CHI), 66 Punkte

4. Tobias Schadewaldt (Hamburg), 69 Punkte 9. Philipp Buhl (Sonthofen), 88 Punkte

FINN DINGHI

1. Ivan Kljakovic (CRO), 31 Punkte 2. Edward Wright (GBR), 44 Punkte 3. Gasper Vincec (SLO), 50 Punkte

(keine deutschen Starter)

470ER FRAUEN 1. Henriette Koch/Lene Sommer (DEN), 35 Punkte

2. Margriet Fokkema/Marieke Jongens (NED), 46 Punkte

3. Sylvia Vogel/Carolina Flatscher (AUT), 63 Punkte 9. Annina Wagner/Marlene Steinherr (Berlin), 84 Punkte

470ER MÄNNER

1. Matias Buhler/Felix Steiger (SUI), 57 Punkte 2. Gabrio Zandona/Edoardo Mancinelli (ITA), 63 Punkte 3. Pierre Leboucher/Vincent Garos (FRA), 69 Punkte

10. Lucas Zellmer/Heiko Seelig (Berlin), 82 Punkte

49ER 1. Pietro Sibello/Gianfranco Sibello (ITA), 41 Punkte

2. Nico Delle Karth/Nikolaus Resch (AUT), 69 Punkte

2. Federico Alonso/Arturo Alonso (ESP), 73 Punkte 7. Lennart Briesenick/Morten Massmann (Flensburg), 92 Punkte 14. Leopold Fricke/Lorenz Huber (Rimsting/Prien), 107 Punkte

 

STARBOOT 1. Xavier Rohart/Pierre Alex Ponsot (FRA), 26 Punkte 2. John Grimson/Ed Greig (GBR), 40 Punkte

3. Aimilios Papathanasi/Akis Karnoutsos (GRE) 42 Punkte

(keine deutschen Starter) 2.4mR

1. Damien Seguin (FRA), 19 Punkte

2. Thierry Schmitter (NED), 29 Punkte 3. André Rademaker (NED), 32 Punkte (keine deutschen Starter)