Logo
SVG News Archiv
Traumfinale Gilmour gegen Bank wird wahr
04.06.2006
Beim Match Race Germany vor Langenargen segelten sich Jesper Bank und Peter Gilmour ins Traumfinale für Zuschauer und Medien. Durch seinen Sieg im Halbfinale gegen Ian Williams sicherte sich Gilmour sogar frühzeitig seinen Tour Sieg. Bank segelte souverän gegen Steffan Lindberg 3 zu 1.
Foto: Rosaly Magg

Foto: Rosaly Magg

 

Bank mit Bravour, Gilmour gewinnt die Tour


Team Germanys Skipper Jesper Bank hat seinen Co-Favoritenstatus im Match Race Germany eindrucksvoll bestätigt. Der Skipper der ersten deutschen America´s Cup-Kampagne in der 155jährigen Cup-Geschichte zog am Pfingstsonntag mit einem 3:1 Sieg über den Finnen Staffan Lindberg ins Finale des deutschen Grand Prix ein. Damit ist das Traumfinale perfekt, denn dort trifft Bank auf den Weltranglisten-Ersten Peter Gilmour. Der dreimalige australische Matchrace-Weltmeister setzte sich am Sonntag mit 3.5:-0.5 Punkten gegen den Briten Ian Williams durch.

 

Den ungewöhnlichen Punktstand verursachte eine heftige Kollision zwischen Peter Gilmour und Ian Williams. Zwar hatte der englische Steuermann den Zusammenstoß durch eine Regelwidrigkeit verursacht, doch Gilmour hatte es versäumt, die Kollision vorschriftsmäßig zu vermeiden. Deswegen entschied die Internationale Jury unter Vorsitz des Australiers John Standley, dass beiden Teams jeweils ein halber Punkt von ihrem Konto abgezogen wird. Bei der Kollision entstand an einem der Boote ein Schaden von mehreren 1000 Euro.

Mit seinem Einzug ins Finale sicherte sich Gilmour bereits einen Tag vor Ende des deutschen Grand Prix den mit 30.000 US-Dollar und einem BMW X3 im Wert von 45.000 US-Dollar dotierten Sieg in der Matchrace-Welttour, deren Saisonfinale in einem Monat vor Elba (Italien) stattfindet. Der dreimalige Weltmeister nimmt am Pfingstmontag vor Langenargen im Duell gegen Doppel-Olympiasieger Jesper Bank Kurs auf den dritten Titelgewinn in Folge am Bodensee.

 

Doch diesen Titel will auch Bank, der sich gerne für das im vergangenen Jahr verlorene Finale gegen Gilmour revanchieren möchte. "Peter ist schlagbar und natürlich möchten wir diese Serie hier morgen gerne einen Platz besser beenden als im vergangenen Jahr." Banks Rezept für das mit Spannung erwartete Finale: "Wir müssen nur noch etwas besser starten, das Timing besser hinkriegen als heute. Speed und Handling sind sehr gut."

 

Am Sonntag Morgen hatten bereits die abschließenden Rennen um die Plätze fünf bis acht stattgefunden. Die Mannschaft des Franzosen Mathieu Richard gewann diese Runde vor Sten Mohr und seinem Team BMW Oracle Racing. Platz sieben im Feld der zwölf Crews aus zehn Ländern belegte der südafrikanische Shosholoza-Steuermann Ian Ainslie vor dem Russen Evgeniy Neugodnikov. Das Match Race Germany endet am Pfingstmontag mit den Finalläufen und der Siegerehrung im mit 20.000 Euro dotierten Großen Preis von Deutschland.

 

ENDSTAND PLÄTZE 5-8
5. Mathieu Richard (FRA)
6. Sten Mohr (BMW Oracle Racing/DEN)
7. Ian Ainslie (Team Shosholoza/RSA)
8. Evgeniy Neugodnikov (RUS)

<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /><o:p> </o:p>

www.matchrace.de