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28/07 2008

Baltic Sprint Cup - "Outsider" flog ins Ziel


Die dritte Etappe des Baltic Sprint Cup machte dem Namen der Regatta alle Ehre und wurde zum echten Sprint. Nicht einmal zehn Stunden brauchte die Elliott 52 von Tilmar Hansen für die 111 Seemeilen lange Strecke von Klaipeda (Litauen) nach Gdynia (Polen). "Outsider" siegte auch berechnet und schob sich damit punktgleich an die Gesamtführende der Racer Klasse "Danebury" von Mike Castania heran. In der Cruiser Division konnte die "Chaos Quarante"- Crew um Thomas Nielsen aus  Eckernförde die dritte Etappe gewinnen und die Gesamtführung hauchdünn verteidigen. Am Sonntagmittag (27. Juli) war die Flotte der 57 Yachten gestartet und bereits am Abend hatte die "Outsider"- Crew als erste das Ziel erreicht.





Jetzt wird es spannend im Kampf um der Spitze. Mit dem Sieg in der dritten Etappe liegt die Kieler "Outsider" bei den Racern punktgleich mit der führenden "Danebury" des Amerikaners Mike Castania. Die Schwesterschiffe von Castanias Rogers 46, die von David Aisher aus London gesegelte "Yeoman" und die "Guts'n Glory" des Bückeburgers Christopher Wuttke folgen auf dem Fuße.  "Das waren endlich mal wieder die Bedingungen die "Outsider" mag", begeisterte sich Tilmar Hansen. "Wir haben die Startkreuz ganz ordentlich gesegelt und konnten dann den flachen Gennaker für den Raumgang bis zum Wegepunkt "Charly" setzen. Der Wind stand durch und nur wenn er etwas achterlicher wurde, kam die "Calypso" manchmal mit schäumendem Maul von hinten heran", so der Kaufmann aus Kiel, der in den Achtziger Jahren bereits zweimal den legendären Admirals Cup gewinnen konnte.



Die "Calypso" wird als größte Yacht im Rennen von Gerd Clausen (Hamburg) segelt und erreichte eine Viertelstunde später die Ziellinie als zweite. Berechnet allerdings kann die Crew der 25 Meter langen Yacht nicht mithalten und liegt derzeit auf Gesamtrang 14.

Die Flotte des vierten Baltic Sprint Cups ereichte das dritte Etappen-Ziel so schnell, dass das Organisations-Team Schwierigkeiten hatte rechtzeitig hinterher zu kommen. Wettfahrtleiter Alan Green vom Royal Ocean Racing Club aus London war erst kurz nach der "Outsider" in Gdynia. Aber das Team des gastgebenden polnischen Gdynia Naval Yachting Clubs "Kotwica" hatte bereits die Ziellinie aufgebaut und zeitete die Yachten korrekt.



In der Cruiser Klasse geht es ebenfalls eng zu. Als schnellste der Klasse ereichte erneut die 21 Meter lange "Sinfonie Sylt" von Reinhold Riel nach 12 Stunden und 21 Minuten die Ziellinie. Aber Thomas Nielsen ersegelte mit seiner Dufour 40 "Chaos Quarante" nach berechneter Zeit bereits den zweiten Etappensieg und konnte damit die Führung vor der Lübecker "Flying Circus" von Wolfgang Ücker halten.



Derzeit bereiten sich die Crews im polnischen Gdynia bei schönstem Sonnenschein auf die kommenden Starts vor. Am Dienstag lässt Wettfahrtleiter Alan Green die 59 Yachten zu Kurzstrecken-Wettfahrten in der Danziger Bucht antreten. Bei den kurzen Inshore-Rennen werden vor allem schnelle Manöver und eine gute Crewarbeit gefragt sein. Am Abend läuft die Flotte dann Gdansk an, bevor es am Mittwoch (30. Juli) zur letzten Etappe nach Rønne auf

Bornholm (Dänemark) geht.  "Die Mischung aus Langstrecken-Rennen und Inshore-Races fordert die ganze Bandbreite, das ist eine tolle Mischung", meint Tilmar Hansen und hofft für die kommenden Etappen auf guten Wind.



Weitere Informationen, während der Etappen aktuelle Positionsmeldungen und Fotos gibt es im Internet unter www.balticsprintcup.com


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