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Melderekord zum Jubiläum
04.08.2017
48. Horum-Regatta mit 78 Booten am Start – Tolle Wettkampfbedingungen und viel Spaß

Erster Start zur 48. Horum-Regatta am Startschiff „Gesine“ (l.): Die Yacht „Eeasy“ hat bereits den Spinnaker gesetzt und überholt die „Passionata“ – beide vom Wilhelmshavener SC. (Foto: Kruse)

Horumersiel feiert in diesem Jahr sein 475-jähriges Bestehen als Hafenort. Die einzige maritime Veranstaltung des Jubiläums wurde jedoch mit der 48. Horum-Regatta von der Segelkameradschaft Horumersiel (SKHS) ausgerichtet – und die war der absolute Knaller! Nicht nur die Zahl von 78 gestarteten Booten bedeutete einen neuen Melderekord, auch das Wetter spielte absolut mit und bescherte ideale Wettkampfbedingungen.

Hauptbeteiligter einer Segelregatta ist nun einmal der Wind. Und der zeigte sich an diesem Sonnabend überhaupt nicht launisch. Noch am Tag zuvor war es mit 7 Beaufort zu stürmisch, aber Sonnabendfrüh kam der Nordwest mit frischen fünf Windstärken von der Nordsee. Ab 9.30 Uhr erfolgten die Starts auf der Jade vor Horumersiel. Da der Wind von achtern blies, gingen gleich am Start die Spinnaker hoch und boten ein buntes Bild.

Die Ansteuerung zum Hafen, die Tonne H 3, war die erste Wendemarke. Von dort nahm das Regattafeld Kurs auf den Radarturm Hooksielplate auf der Ostseite des Jadefahrwassers. Östlich der Fahrrinne führte der Kurs nach Norden zum Leuchtturm Mellumplate. Nach dem Runden des Turms musste erneut das Fahrwasser gequert werden, um westlich des Schifffahrtsweges wieder zum Zielschiff auf Schillig-Rede zu gelangen.

An Bord des Zielschiffes hatte die Wettfahrtleitung mit Unterstützung von „Gesine“-Skipper Herbert Enkler alle Hände voll zu tun, um die im Sekundentakt einlaufenden Boote exakt zu zeiten. Ihnen und den zahlreichen Helfern der Horum-Regatta dankte der SKHS-Vorsitzende Jan Gerdes (Hooksiel) im Festzelt besonders. Er hob zugleich die Verbundenheit und Treue zahlreicher Sponsoren hervor, ohne die die Segelkameradschaft, die in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiert, eine derartige Segelveranstaltung niemals stemmen könnte. „Besser konnte es nicht laufen“, sagte Gerdes und erntete den tosenden Applaus der rund 300 Aktiven.

Regattawart Tanno Kruse, dem für die kluge Wahl des Regattakurses und die exakte Vorbereitung viel Lob zuteil wurde, nahm anschließend die Siegerehrung vor. Die Mellumbake für das erfolgreichste Vereinsteam ging an den WSV Hooksiel. Die schnellste Zeit auf der großen Bahn segelte „Dreebeen“ (Henning Gerken, SKHS) in 2:23:25 Stunden. Auf der kleinen Bahn war „Corroborree“  (Holger Liebert, WSV) mit 2:51:00 Stunden schnellstes Schiff. Der Klassenpreis der X-79-Jachten sicherte sich Tanno Kruse selbst mit seiner „Circus Maximus“. Ein Sonderpreis ging an  die zwölfjährige Jana Rosenboom als jüngste Steuerfrau; sie führte auf der Silence ihres Vaters das Ruder. (tk)

Die Gruppensieger:

Gruppe A 1 (große Bahn): 1. „Passionata“, Eigner: Wolfgang Hagenmüller, Wilhelmshavener SC; 2. „My Way“, Jens Walla, WSV Hooksiel; 3. „Truwen“, Jens-Werner Hinrichs, SKHS. Gruppe A 2: 1. „Lööpt“, Jochen Denkena, Oldenburger YC; 2. „Circus Maximus“, Tanno Kruse, SKHS; 3. „Smilla“, Bernd Hicken, SKHS. Gruppe A 3: 1. „Eeasy“, Michael Blenk, WSC; 2. „Alizé“, Andre Engelhardt, SKHS; 3. „Diana”, Hermann Siuts, SKHS. Gruppe A 4: 1. „Peter Pan”, Renko Rudeck, AC Accumersiel; 2. „Tschaika“, Theo Kruse, SKHS; 3. „Nun man to“, Hanko Hagena, SKHS. Gruppe A 5: 1. „Dreebeen”, Henning Gerken, SKHS; 2. „Quick Step”, Jörg Lohmüller, Sail Lollipop RV; 3. „Dienstreise“, Tammo Diebel, SKHS. Gruppe A 6: „Stella di Mare“, Martin Spreen, WSV, 2. „Waltzing Mathilda“, Frank Häger, WSV; 3. „Yamanja“, Uwe Schmidt, SKHS. Gruppe B 1 (kleine Bahn): 1. „Stella Maris“, Hartwig Gerdes, SKHS; 2. „Lawai“, Niki Koch, YC Harlesiel; 3. „Swantje“, Reiner Freese, WSC. Gruppe B 2: 1. „Fairwind“, Horst Gerdes, SKHS; 2. „Seya“, Friederike von Cölln, SKHS; 3, „True Love“, Reiner Eggers, YC Wangerland. Gruppe B 3: 1. „Sommertag“, Marlene Brudeck, WSV; 2. „Knutt“, Weert Siuts, SKHS; 3. „Skaga“, Torsten Wehrmann, WSC. Gruppe B 4: 1. „Corroborree“, Holger Liebert, WSV; 2. „Bangbüx“, Imke Hartleff, YC Wangerland; 3. „Grietje“, Peter Burlager, SKHS.

● Alle Ergebnisse: www.horum-regatta.de

 

 

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